LIMONCELLO SELBER MACHEN - ODER SELBER TRINKEN

Bei den Eissorten hatte Limoncello zuletzt 2016 die Nase vorne, damals ermittelte die Wirtschaftskammer das alljährliche Eissorten-Ranking der Österreicher und der italienische Zitronenlikör feierte sich auf den vorderen Plätzen. Gegen die gute, alte Vanille war er machtlos. Das verdauungsfördernde Säftchen wird allgemein aber weniger dem Schleck-, als dem Nipp-Kipp-Segment zugerechnet. Als klassischer, italienischer Digestif hat er im Sommer seine besten Tage, was die aktuellen Neuvorstellungen erklärt. Wer sich eingehend mit dem Thema beschäftigen möchte, könnte demnächst einen Workshop bei Citrus Vienna buchen, hier erfährt man vier bis fünf Stunden lang, wie die Frucht ins Glas kommt. Geschichtskunde, Rezept, Verkostung und Drei-Gänge-Menü sind im Limoncello Lab inkludiert.

Hübsche Flaschen

Szenegastronom Ilan Molcho hat sich zusammen mit dem Werber Marcello Demner für den Launch ihres Iloncello entschlossen – ein Limoncello, hergestellt aus sizilianischen Zitronen, in Wien gemischt und mit einem Etikett aus dem Demner, Merlicek & Bergmann Atelier verfeinert. Der Zitronenlikör wurde speziell für Cocktails entwickelt, Molche empfiehlt ihn als Iloncello Spritz und Iloncello Sour. Die Fläschchen werden demnächst exklusiv in den Neni Restaurants erhältlich sein, sowie bei ausgesuchten Partner-Gastronomen.

Zitronenernte bei Ramazzotti

Eine weitere Marke war Zitronensammeln in Sizilien. Basis ist eine eigene Studie, wonach Limoncello immer beliebter wird. „Mit einem starken und kontinuierlichen Wachstum von 56 Prozent pro Jahr in den letzten zwei Jahren hat sich der italienische Zitronenlikör zur absoluten Trend-Kategorie entwickelt“, heißt es hier. Ramazzotti bringt nach Sambuca, Amaro und Rosato deshalb einen eigenen Limoncello auf den Markt. Ab Juli sollte er nach einem Start in ausgewählten Bars im regulären Handel ankommen. (sh)

2024-06-17T13:55:52Z dg43tfdfdgfd